Selsttätigkeit und Verantwortung

Selbsttätigkeit als Grundprinzip des Lernens in der Schule (nach Wolgang Klafki)

Selbsttätigkeit wird als generelles Prinzip der Erziehung und des Unterrichts in der Schule gesehen. Der Begriff stammt aus den internationalen reformpädagogischen Bewegungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er wird von den Reformpädagogen in unterschiedlicher Weise definiert und ausgeweitet: man bezieht ihn vorwiegend auf die kognitive Entwicklung und Förderung der Schüler, aber auch auf die praktische, die ästhetische und die moralisch-soziale Erziehung, die selbständige Aneignung von Lernverfahrungen und die selbständige Entscheidung über Ziele und Inhalte des Lernens.
Die pädagogischen Idee besagte, dass ein junger Mensch im Erziehungsprozess durch Selbsttätigkeit zur Selbsttätigkeit befähigt werden soll.

Eines der allgemeinen Ziele einer humanen und demokratischen Erziehung unter den Bedingungen unserer historischen Epoche ist die Befähigung des jungen Menschen, sich selbst bestimmen zu können, also: die Befähigung zur Selbstbestimmung, sodass man in Folge dessen Selbsttätigkeit als notwendiges pädagogisches Prinzip anerkennen muss.

(zusammengefasst aus folgender Quelle: http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1998/0003/k08.html)

 

9.1.09 18:36

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