Selbsttätigkeit und Verantwortung

Selbsttätigkeit als pädagogischer Begriff ist eine Tätigkeit aus eigenem Antrieb und mit eigener Zielstellung. […] Im Fall des Einsetzens von Selbsttätigkeit zwingt diese den Schüler zu eigenen Überlegungen, die dann zu unterschiedlichen Lösungsversuchen führen. Durch diesen Sachverhalt wird das Problembewusstsein gefördert und somit Selbstständigkeit im Denken, Handeln und Urteilen erreicht. Als wichtigste Voraussetzungen für das Erreichen von Selbsttätigkeit gelten innere Anteilnahme an den zu lösenden Problemen und die Bereitstellung von Arbeitsmitteln. […]
(Quelle: Wikipedia)

 


Verantwortung bedeutet die Möglichkeit, dass jemand für die Folgen eigener oder fremder Handlungen Rechenschaft geben muss. Sie drückt sich darin aus, bereit und fähig zu sein, später Antwort auf mögliche Fragen zu deren Folgen zu geben. Eine Verantwortung zieht immer eine Verantwortlichkeit nach sich, d. h. dafür Sorge zu tragen, dass die Entwicklung des Verantwortungsbereichs im gewünschten Rahmen verläuft. Der Begriff kam erst im Mittelhochdeutschen auf.

Juristisch wird Verantwortung als die Pflicht einer Person verstanden, für ihre Entscheidungen und Handlungen Rechenschaft abzulegen. Wir einer Person eine Aufgabe und die zugehörige Kompetenz zugewiesen, so muss sie diese ausführen und bei Fehlern für die Folgen einstehen. In der Wissenschaft wird hierfür zunehmend der englische Begriff accountability gebräuchlich. abzulegen. Wird einer Person eine Aufgabe und die zugehörige

Es werden unterschieden:
Handlungsverantwortung: Rechenschaftspflicht hinsichtlich der Art der Aufgabendurchführung
Ergebnisverantwortung: Rechenschaftspflicht hinsichtlich der Zielerreichung
Führungsverantwortung: Rechenschaftspflicht hinsichtlich der wahrgenommenen Führungsaufgaben
(Quelle:Wikipedia)


9.1.09 18:44, kommentieren

Selsttätigkeit und Verantwortung

Selbsttätigkeit als Grundprinzip des Lernens in der Schule (nach Wolgang Klafki)

Selbsttätigkeit wird als generelles Prinzip der Erziehung und des Unterrichts in der Schule gesehen. Der Begriff stammt aus den internationalen reformpädagogischen Bewegungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er wird von den Reformpädagogen in unterschiedlicher Weise definiert und ausgeweitet: man bezieht ihn vorwiegend auf die kognitive Entwicklung und Förderung der Schüler, aber auch auf die praktische, die ästhetische und die moralisch-soziale Erziehung, die selbständige Aneignung von Lernverfahrungen und die selbständige Entscheidung über Ziele und Inhalte des Lernens.
Die pädagogischen Idee besagte, dass ein junger Mensch im Erziehungsprozess durch Selbsttätigkeit zur Selbsttätigkeit befähigt werden soll.

Eines der allgemeinen Ziele einer humanen und demokratischen Erziehung unter den Bedingungen unserer historischen Epoche ist die Befähigung des jungen Menschen, sich selbst bestimmen zu können, also: die Befähigung zur Selbstbestimmung, sodass man in Folge dessen Selbsttätigkeit als notwendiges pädagogisches Prinzip anerkennen muss.

(zusammengefasst aus folgender Quelle: http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1998/0003/k08.html)

 

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